Typologie eines Hofhauses: nach außen bewusst geschlossen, öffnet sich das Gebäude großzügig zum geschützten Innenhof. Der Hof bildet das räumliche Zentrum des Hauses und schafft Privatheit, Belichtung und fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum.
Das private Wohnhaus nahe Berlin folgt der Typologie eines Hofhauses. Nach außen bewusst geschlossen, orientiert sich das Gebäude konsequent zu einem geschützten Innenhof. Die einzelnen Baukörper und Räume greifen in den Hof hinein und gliedern ihn in unterschiedliche Bereiche. So wird der Hof zum Mittelpunkt des Hauses – ein geschützter Ort für Rückzug und Privatheit, aber zugleich ein gemeinsamer Raum, an dem die Bewohner zusammenkommen. Großzügige Öffnungen verbinden die Innenräume mit dem Hof und lassen Architektur und Außenraum ineinandergreifen.
Die Grenzen zwischen Innen und Außen verschwimmen. Großzügige Verglasungen schaffen eine durchgehende Sichtachse bis in den Garten und verbinden die einzelnen Räume über den geschützten Innenhof miteinander. Gleichzeitig sorgt die offene Gebäudestruktur für optimale natürliche Belichtung und Belüftung.
Im Untergeschoss wird die private Autosammlung Teil der Architektur und bewusst in Szene gesetzt. Die Tiefgarage ist dabei nicht nur funktionaler Raum, sondern als Ausstellungsort konzipiert. Das 2026 fertiggestellte Wohnhaus zeichnet sich durch einen hohen Anspruch an Planung und Ausführung aus. Präzise Details, sorgfältig aufeinander abgestimmte Materialien und individuell entwickelte Lösungen prägen das Projekt bis in die kleinsten Elemente.